
Ein erster, viel zu kurzer Blick auf eine Stadt voller Steigungen, Farben und einem unfassbar guten Fisch
Anfang Juli hat es mich für einen Business-Trip nach Porto verschlagen – und ehrlich gesagt blieb dabei nicht die Zeit, die Stadt so ausgiebig zu erkunden, wie ich das sonst am liebsten tue. Zwei Spaziergänge zwischendurch mussten reichen, um wenigstens ein paar Eindrücke einzufangen. Aber so viel kann ich schon jetzt sagen: Porto macht Lust auf mehr.
Porto: auf und ab statt geradeaus
Was mir sofort aufgefallen ist: Porto kennt kaum eine gerade Strecke. Außer unten am Fluss geht es eigentlich nur bergauf oder bergab, Steigung reiht sich an Abhang. Genau das macht aber auch einen Großteil des Charmes aus. Dazu die Häuser – bunt, teilweise etwas verfallen, teilweise überraschend modern. Ein Stilmix, der irgendwie perfekt zusammenpasst und bei jedem Schritt ein neues Bild liefert. Kein Wunder, dass ein paar der Fotos einfach spontan aus dem Autofenster heraus entstanden sind.
Fisch, Familie und ein Geheimtipp
An einem Abend ging es zum Essen in die Nähe des Hafens, in ein winziges, unglaublich familiäres Restaurant: die Tochter hat bedient, die Mutter stand am Grill, und der Fisch war schlicht grandios. Der Tipp kam von unserem Geschäftspartner vor Ort, der sich in seiner Stadt entsprechend gut auskennt – genau die Art von Adresse, die man ohne Insiderwissen nie finden würde.
Mehr als ein erster, flüchtiger Eindruck ist das nicht – aber genau dieser macht klar: Porto muss ich mir bald noch einmal in Ruhe anschauen.






















